Gepostet: 09.05.2021

Steinmetz Detzner

Der Friedhof ist in erster Linie ein Ort der Bestattung, der Trauer, der Erinnerung und der Besinnung – persönlich und öffentlich. Er ist ein Ruheort für unsere Verstorbenen.

Der Friedhof ist auch ein öffentlicher Raum mit den sekundären Nutzungsfunktionen einer Grünfläche oder eines Parks. Es muss jedoch sichergestellt sein, dass die o.g. primäre Funktion in erster Linie und im Rahmen unseres kulturellen Grundverständnisses gesichert ist.

Die Kommune hat im Rahmen der öffentlichen Daseinsvorsorge und der Hoheit über diese öffentlichen Orte eine besondere Fürsorgepflicht für den Friedhof.

Die Gebühren müssen sich in dieser Fürsorgepflicht widerspiegeln. Die Nutzung des Friedhofs muss über eine allgemeine Gemeindesteuer finanziert werden. Es ist abzulehnen, dass die Friedhofsnutzer die gesamte Friedhofsunterhaltung über die Gebühren zahlen.

Der Friedhofsträger hat eine zukunftsfähige Entwicklung des Friedhofs als öffentlichen Raum sicher zu stellen. Alle Entscheidungen, die dem Friedhof direkt schaden, sind kritisch zu bewerten. Dazu gehören u.a. Entscheidungen darüber, im Einzugsbereich privatwirtschaftliche Bestattungswaldunternehmen zuzulassen.

Die Gewerke am Friedhof stehen als kompetente Partner den Friedhofsverwaltungen bei der Weiterentwicklung der Friedhöfe zur Verfügung. Faire Kooperationen sind die Grundlage für gelungene Projekte auf dem Friedhof.

Weiterlesen: https://steinmetz-detzner.de/2021/05/09/p-o-s-i-t-i-o-n-e-n-d-e-s-s-t-e-i-n-m-e-t-z-h-a-n-d-w-e-r-k-s
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